Manche Kinder- und Jugendparlamente starten im Herbst und enden kurz vor Ende des Schuljahres im Mai oder Juni mit einer Antwortsitzung. Einige Parlamente finden nur im ersten oder zweiten Schul-Halbjahr statt (z.B. Workshops im Jänner/Februar und Antwortsitzung im April/Mai).

Die Workshops finden meist in Schulen, zum Teil aber auch in Jugendzentren oder Parks statt und schließen mit dem Formulieren von Anträgen an den Bezirk sowie der Wahl von zwei bis drei Delegierten pro Klasse für die Übergabe der Anträge an den Bezirk ab.

Die Übergabe der Anträge erfolgt meist in einer eigenen Sitzung, zu welcher der Bezirk in Anwesenheit möglichst aller Fraktionen die Kinder und Jugendlichen einlädt. In einigen Bezirken werden die Anträge auch in Sitzungen der Bezirkskommissionen (z.B. Sozialkommission, Kulturkommission oder Umweltkommission), im Rahmen eines Mitbestimmungstages in der Bezirksvorstehung oder einem nahe gelegenen Ort (z.B. Haus der Begegnung) oder direkt in der Schule entgegen genommen.

Die Rückmeldung des Bezirks an die Kinder und Jugendlichen über die Möglichkeiten der Umsetzung der Anliegen und gegebenenfalls bereits erfolgte Maßnahmen erfolgt einige Wochen bis Monate später, meist im Rahmen einer Antwortsitzung in den Räumlichkeiten der Bezirksvorstehung, einer Kommission im Bezirk, in einem Antwort-Workshop in der Schule oder auch per Post durch einen Brief vom Bezirk an alle involvierten SchülerInnen.

Wer kann mitmachen?    Was sind die Inhalte?   Kinder- und Jugendbeteiligungen (pdf 405KB)